Handele zügig: Flüssigkeit mit trockenem, saugfähigem Tuch aufnehmen, niemals reiben. Mit feinem Sprühnebel kaltes Wasser auftragen, erneut tupfen, Rand nach innen führen. Salzmythen ignorieren, Hitze vermeiden, mehrere kurze Durchgänge bevorzugen. So verringerst du Verbrauch, schonst Farben und verhinderst dauerhafte Druckstellen.
Blut, Milch, Ei oder Schweiß verlangen kühle Lösungen und gegebenenfalls Enzyme. Fettiges reagiert auf milde, pH-neutrale Tenside und punktuell Isopropanol. Tannin aus Wein oder Tee lässt sich mit stark verdünnter Säure zähmen. Immer testen, behutsam arbeiten und anschließend mit sauberem Wasser neutralisieren.
Als trockenes Pulver bindet Natron Feuchtigkeit, neutralisiert Gerüche und lockert leichte Verschmutzungen. Dünn aufstreuen, sanft einbürsten, mehrere Stunden wirken lassen und gründlich absaugen. Als Brei sparsam punktuell einsetzen, vorher testen. So vermeidest du Kleberückstände, Wasserflecken und unnötige Tenside auf empfindlichen Polsterflächen.
Verdünnter Haushaltsessig kann alkalische Rückstände neutralisieren, Gerüche abbauen und Tanninspuren lösen. Mische sanft, etwa eins zu zehn, nebelfeucht aufsprühen, sofort tupfen, anschließend mit klarem Wasser nacharbeiten. Nicht auf Wolle, Seide oder empfindlichen Farbstoffen verwenden. Der Essiggeruch verfliegt beim vollständigen, ruhigen Trocknen zuverlässig.